Brandmelder sind kleine Sensoren, die bei Rauch- oder Hitzeentwicklung umgehend Alarm auslösen. Laut DIN 14676 „Rauchmelder für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung – Einbau, Betrieb und Instandhaltung“ sind Rauchmelder bereits seit 2017 in den meisten Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben. In Mietwohnungen ist der Eigentümer für Anbringung und Wartung verantwortlich.

In diesen Räumen sind Rauchmelder gesetzlich vorgeschrieben

Laut Gesetz sind Rauchmelder in allen Schlaf- und Kinderzimmern Pflicht. Außerdem muss im Eingangsbereich sowie in jedem Flur ein Brandmelder installiert sein, um den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestschutz zu erfüllen. Insbesondere auf Fluren, die als Rettungswege dienen, sollten strategisch günstige Positionen ausgewählt werden. Je nach räumlichen Gegebenheiten sind zusätzliche Geräte im Wohnbereich sinnvoll.

So erkennen Sie Qualität

Zur Verbraucherinformation wurde bei Rauchmeldern das unabhängige und herstellerneutrale Qualitätszeichen Q eingeführt. Brandmelder mit einem Q zeichnen sich durch hohe Stabilität aus. Sie wurden auf Langlebigkeit geprüft und haben dank einer fest eingebauten Batterie eine Lebensdauer von mindestens 10 Jahren. Zudem sind diese Modelle so konzipiert, dass Fehlalarme weitestgehend vermieden werden. Ein anderes Qualitätsmerkmal ist das CE-Zeichen inklusive Prüfnummer und dem Hinweis "EN 14604".

So funktionieren Rauchmelder

Sobald Rauch wahrgenommen wird, warnt das Gerät mit einem schrillen Pfeifton. Dieser ist in der ganzen Wohnung zu hören und weckt Sie nachts aus dem Schlaf. So können Sie sofort reagieren und sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen.

Man unterscheidet folgende Funktionsweisen:

Photoelektrische und optische Rauchmelder basieren auf dem Streulichtverfahren. Ist die Luft rauchfrei, wird so gut wie kein Licht reflektiert. Befinden sich Rauchpartikel in der Luft, wird der Prüf-Lichtstrahl des Infrarot-LED an den Partikeln gestreut. Das Streulicht
fällt auf einen Sensor und löst den Alarm aus. Optische Rauchmelder eignen sich an Standorten, an denen Schwelbrände mit kaltem Rauch entstehen können.

Brandgas- oder Rauchgasmelder alarmieren, sobald die Konzentration von Kohlenstoffdioxid oder Kohlenstoffmonoxid einen Grenzwert überschreitet, und funktionieren auch in warmen, rauchigen, staubigen Räumen.

Wärmemelder schlägt Alarm, sobald die Raumtemperatur einen bestimmten Wert überschreitet oder überdurchschnittlich schnell ansteigt, und ist für staubige, rauchige Räume geeignet.


All diese Komponenten arbeiten entweder autark und alarmieren die Personen in der unmittelbaren Nähe, oder lassen sich mit einer VdS-zertifizierten Leitstelle verbinden. So garantieren wir optimalen Schutz und eine angemessene Überwachung nach ihrem Bedarf.

Entscheiden Sie sich für ein umfassendes Sicherheitskonzept bestehend aus Alarmanlage mit integrierten Brandmeldern und lassen diese über unsere Leitstelle überwachen, übernehmen wir die Überwachung der Wartungsintervalle.